Stand: August 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Sitehotel, Inhaber Nils Christoph Knuth, Straße der Freundschaft 2, 16348 Wandlitz (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden über die Bereitstellung von Webhosting-Leistungen, die Registrierung und Verwaltung von Domains sowie damit verbundene Leistungen.
(2) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(2) Mit der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt durch die Annahme durch den Anbieter zustande, die in der Regel per E-Mail bestätigt wird.
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters zum Zeitpunkt der Bestellung.
(2) Der Anbieter gewährleistet eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,9 % im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster, Ausfälle aufgrund höherer Gewalt sowie Beeinträchtigungen, die auf Handlungen des Kunden, auf von ihm eingesetzter Software oder auf Drittkomponenten außerhalb unserer Kontrolle beruhen.
(3) Kommt es innerhalb eines Kalendermonats zu einem messbaren, dem Anbieter zurechenbaren Ausfall von zusammengerechnet mehr als 60 Minuten, kann der Kunde eine Gutschrift beantragen. Die Gutschrift beträgt 5 % des monatlichen Grundpreises der betroffenen Leistung je angefangene volle Ausfallstunde und ist auf insgesamt 40 % des monatlichen Grundpreises der betroffenen Leistung gedeckelt. Der Anspruch erlischt, wenn der Ausfall nicht binnen 14 Kalendertagen nach dessen Ende schriftlich (E-Mail an vertrieb@sitehotel.de) unter Angabe der betroffenen Leistung und des Zeitraums geltend gemacht wird. Die Gutschrift wird als nicht auszahlbares Guthaben auf zukünftige Rechnungen verrechnet.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, Hardware- und Softwarekomponenten aus technischen, sicherheitsrelevanten oder wirtschaftlichen Gründen anzupassen, zu ersetzen oder zu aktualisieren, sofern die geschuldete Leistung dadurch nicht wesentlich zu Ungunsten des Kunden verändert wird. Über Änderungen, die aktives Handeln des Kunden erforderlich machen, wird rechtzeitig — in der Regel mindestens 14 Tage im Voraus — per E-Mail informiert.
(5) Optionale und kostenlose Zusatzdienste (z. B. Statistik-Auswertungen, Community-Ressourcen, Beta-Funktionen) werden ohne Anspruch auf Verfügbarkeit bereitgestellt und können jederzeit angepasst oder eingestellt werden. Aus solchen Zusatzdiensten entstehen keine Gutschriftsansprüche nach Absatz 3.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise. Gemäß § 19 Abs. 1 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(2) Die Vergütung ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig (monatlich oder jährlich, je nach gewähltem Tarif).
(3) Akzeptierte Zahlungsmittel sind: SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, PayPal, Überweisung.
(1) Die Vertragslaufzeit beträgt einen Monat, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Der Vertrag verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern er nicht zum Ende des Abrechnungszeitraums in Textform (z. B. per E-Mail an vertrieb@sitehotel.de) oder über die dafür vorgesehene Funktion im Kundenbereich gekündigt wird.
(2) Vor jedem Ablauf einer Abrechnungsperiode werden automatische Erinnerungsnachrichten an die im Kundenkonto hinterlegte E-Mail-Adresse versandt, in der Regel 14 Tage, 5 Tage und 1 Tag vor dem geplanten Verlängerungstermin. Der Kunde ist verpflichtet, sein E-Mail-Postfach betriebsbereit zu halten und Nachrichten des Anbieters nicht durch Filter oder Auto-Responder zu blockieren.
(3) Endet ein Vertrag durch Kündigung, Nichtzahlung oder Fristablauf, bleiben die Daten und Konfigurationen des Kunden für weiterführende Hosting-, Cloud- und Storage-Produkte für weitere 14 Kalendertage in einem eingefrorenen, nicht erreichbaren Zustand vorgehalten (Karenzzeit). Innerhalb dieser Frist kann der Kunde die Weiterführung des Vertrages beantragen. Bei dedizierten Servern, Domain-Registrierungen und Game-Server-Instanzen findet keine Karenzzeit statt; Daten und Konfigurationen werden mit Vertragsende unwiderruflich gelöscht bzw. an die zuständige Registry zurückgegeben.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der nachstehenden Widerrufsbelehrung zu.
Du hast das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um dein Widerrufsrecht auszuüben, musst du uns (Sitehotel, Nils Christoph Knuth, Straße der Freundschaft 2, 16348 Wandlitz, Telefon: 033396 887 887, E-Mail: vertrieb@sitehotel.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein per Post versandter Brief oder E-Mail) über deinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Der Anbieter stellt Interessenten auf Anfrage einen zeitlich begrenzten, unverbindlichen Testserver zur Verfügung, damit die Plattform vor Vertragsabschluss geprüft werden kann. Ein Rechtsanspruch auf einen Testzugang besteht nicht. Der Anbieter behält sich vor, Testzugänge insbesondere bei Missbrauch oder erkennbar fehlender Bestellabsicht abzulehnen oder vorzeitig zu beenden. Die Bereitstellung erfolgt „wie besehen"; Verfügbarkeits- und Leistungszusagen der Tarife gelten für Testserver nicht.
(1) Der Kunde verpflichtet sich, geltendes Recht einzuhalten und insbesondere keine rechtswidrigen Inhalte zu verbreiten oder zugänglich zu machen. Missbrauchsmeldungen können an abuse@sitehotel.de gerichtet werden.
(2) Untersagt sind insbesondere:
(3) Fair Use bei geteilten Ressourcen: Bei Produkten, die auf geteilter Infrastruktur bereitgestellt werden (insbesondere Webhosting, virtuelle Server, Managed Nextcloud, Storage-Suite und Game-Server), verpflichtet sich der Kunde zu einer schonenden und marktüblichen Nutzung. Als nicht mehr fair-use-konform gilt insbesondere eine dauerhafte Auslastung der zugewiesenen CPU-Kapazität von mehr als 80 % über einen Zeitraum von mehr als 20 Minuten, das andauernde Halten hunderter paralleler Verbindungen ohne fachlichen Grund, das Erzeugen sehr hoher I/O-Lasten durch ineffiziente Datenbank- oder Dateisystem-Operationen sowie der Betrieb von Diensten, die die Systemstabilität für andere Kunden spürbar beeinträchtigen. Die Messung erfolgt über die Monitoring-Systeme des Anbieters; die jeweilige Auslastung ist im Kundenbereich einsehbar, sofern technisch möglich.
(4) Traffic: Zu jedem Produkt gehört ein in der Leistungsbeschreibung ausgewiesenes monatliches Datentransfervolumen. Wird dieses Volumen überschritten, erfolgt keine Sperrung. Stattdessen kann die Bandbreite bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode auf eine im Angebot genannte Übergangsgeschwindigkeit reduziert oder — nach vorheriger Ankündigung per E-Mail — zusätzlicher Traffic nachberechnet werden. Der Kunde kann jederzeit über den Kundenbereich zusätzliches Traffic-Volumen hinzubuchen.
(5) Kompromittierung des Kunden-Systems: Wird das System des Kunden durch Schadsoftware, gestohlene Zugangsdaten oder unerlaubte Zugriffe kompromittiert, ist eine Neuinstallation oder das Zurücksetzen auf ein sauberes Basis-Image regelmäßig unvermeidbar. Der Anbieter unterstützt bei entsprechenden Aufräum- oder Wiederherstellungsarbeiten nur auf ausdrückliches Ticket des Kunden hin. Eine Erfolgsgarantie für die Datenwiederherstellung wird nicht übernommen.
(6) Bei Verstößen gegen die vorstehenden Regelungen ist der Anbieter berechtigt, die betroffene Leistung nach pflichtgemäßer Prüfung ganz oder teilweise vorläufig zu sperren. Bei Gefahr im Verzug — insbesondere bei laufenden Angriffen, aktiven Schadsoftware-Infektionen oder unmittelbar drohenden Rechtsverletzungen Dritter — kann die Sperrung auch ohne vorherige Anhörung erfolgen. Der Kunde wird unverzüglich informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.
(7) Datensicherung durch den Kunden: Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig und in angemessenen Abständen — mindestens jedoch täglich vor jeder wesentlichen Änderung sowie wöchentlich im Übrigen — eigene Sicherungskopien (Backups) sämtlicher von ihm auf den Systemen des Anbieters gespeicherten Daten anzufertigen und diese auf einem vom Anbieter unabhängigen Speichermedium aufzubewahren. Die vom Anbieter durchgeführte Datensicherung stellt eine reine Service-Leistung dar; sie ersetzt nicht die eigenverantwortliche Datensicherung durch den Kunden und begründet keinen Anspruch des Kunden auf Wiederherstellung von Daten. Der Kunde ist verpflichtet, jedes aus den Systemen des Anbieters heruntergeladene Sicherungspaket unverzüglich auf Lesbarkeit, Vollständigkeit und Konsistenz zu prüfen.
(8) Der Kunde ist für die Inhalte, Anwendungen, Datenbanken und Software, die er auf den Systemen des Anbieters einsetzt oder ablegt, allein verantwortlich. Er hat insbesondere für deren Funktionsfähigkeit, Sicherheit und rechtmäßige Nutzung zu sorgen. Bei Systemen mit vollen Administrationsrechten (z. B. Root-Servern, virtuellen Servern, Game-Servern) obliegt dem Kunden insbesondere das zeitnahe Einspielen sicherheitsrelevanter Updates.
(9) Der Kunde verwaltet seine Zugangsdaten eigenverantwortlich. Verluste, die durch unzureichende Geheimhaltung oder fahrlässige Weitergabe von Zugangsdaten entstehen, trägt der Kunde. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, sobald er Anhaltspunkte dafür hat, dass seine Zugangsdaten oder sein Kundenkonto durch Dritte missbräuchlich genutzt werden.
(1) Wird eine Leistung des Kunden aufgrund eines von ihm zu vertretenden Verstoßes (insbesondere gegen § 8) gesperrt und später auf seinen Wunsch wieder aktiviert, kann der Anbieter für die Prüfung des Vorfalls und die Wiederinbetriebnahme eine pauschale Bearbeitungsgebühr in Höhe von 19,90 € erheben.
(2) Ist im Zuge eines Vorfalls nach § 8 Abs. 5 eine Neuinstallation oder das Zurücksetzen auf ein Basis-Image erforderlich, wird diese Arbeit im Rahmen der vereinbarten Leistungen kostenfrei durchgeführt. Zusätzliche, vom Kunden angeforderte manuelle Aufräum-, Analyse- oder Wiederherstellungsleistungen werden gesondert abgerechnet. Der Stundensatz hierfür beträgt 60,00 € und wird in angefangenen halben Stunden abgerechnet. Für Leistungen an Wochenenden, an gesetzlichen Feiertagen sowie außerhalb der üblichen Servicezeiten (Mo–Fr, 9–18 Uhr) gilt der 1,5-fache Stundensatz.
(3) Der Kunde erhält vor jeder kostenpflichtigen Zusatzarbeit einen Kostenrahmen und muss diesen ausdrücklich per Ticket-System oder E-Mail bestätigen. Ohne diese Freigabe wird keine kostenpflichtige Arbeit begonnen.
(4) Bei nachweislich unbegründeter Sperrung (etwa infolge einer falsch positiven Abuse-Meldung, die der Anbieter selbst zu vertreten hat) entfallen sämtliche Bearbeitungsgebühren; darüber hinausgehende Ansprüche des Kunden bestimmen sich nach § 10.
(1) Der Anbieter haftet dem Kunden gegenüber nur nach Maßgabe der nachfolgenden Regelungen. Eine darüber hinausgehende Haftung — gleich aus welchem Rechtsgrund — ist ausgeschlossen.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt
(3) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten — also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters — insbesondere für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen, die keine wesentlichen Vertragspflichten betreffen — ausgeschlossen.
(5) Haftungsausschluss für Datenverlust und Datenausfälle: Der Anbieter haftet im Rahmen der vorstehenden Absätze für den Verlust von Daten sowie für Schäden infolge von Datenausfällen oder Wiederherstellungsaufwand nur insoweit, als der Kunde seiner Pflicht zur eigenen Datensicherung nach § 8 Abs. 7 dieser AGB nachgekommen ist. Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunde entstanden wäre. Verstößt der Kunde gegen seine Pflicht zur eigenen Datensicherung, ist eine Haftung des Anbieters für Datenverlust ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
(6) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die auf Umständen außerhalb seines Verantwortungsbereichs beruhen, insbesondere bei höherer Gewalt, Stromausfällen, Ausfällen von Vorleistern, Angriffen Dritter (DDoS, Hacking) sowie bei Pflichtverstößen des Kunden.
(7) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Anbieter beachtet bei der Verarbeitung personenbezogener Daten die Vorgaben der DSGVO sowie weiterer einschlägiger Datenschutzgesetze. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.